UEFA sperrt Kahn fürs Viertelfinal-Hinspiel

Oliver Kahn wird dem FC Bayern beim Hinspiel im Champions-League-Viertelfinale am 3. April beim AC Mailand fehlen. Der Kapitän des Deutschen Rekordmeisters wurde am Donnerstag von der Disziplinarkommission der UEFA mit einer Sperre von einem Spiel belegt und muss zusätzlich eine Geldstrafe von 20.000 Schweizer Franken bezahlen.

Kahn war nach dem Achtelfinal-Rückspiel gegen Real Madrid im Rahmen der Dopingkontrolle unangenehm aufgefallen. Lucio, der bei der Doping-Kontrolle ebenfalls negativ aufgefallen war, wurde mit einer Geldstrafe von 10.000 Schweizer Franken belegt. Gesperrt wurde der Brasilianer nicht und kann somit in Mailand spielen.

Hitzfeld ging von Freispruch aus

Bayern-Coach Ottmar Hitzfeld hatte sich nach dem Training am Mittag noch zuversichtlich geäußert. „Ich gehe davon aus, dass beide keine Sperre erhalten, sondern vielleicht nur eine Geldstrafe“, sagte Hitzfeld. Oliver Kahn und der Vorstand des FC Bayern werden sich am Freitag zusammensetzen und das Urteil beraten.

Bleibt es bei der Sperre, dürfte für Kahn in Mailand sein designierter Nachfolger Michael Rensing im Tor stehen. Der ehemalige U21-Nationalkeeper hat bereits Erfahrung gegen Milan in der Champions League gesammelt. Vor einem Jahr hütete er beim 1:1 im Achtelfinalhinspiel in der Allianz Arena das Bayern-Tor.

Auch Van Bommel fehlt in Mailand

Neben Kahn muss der FCB in Mailand auch auf Mark van Bommel verzichten. Der 29-Jährige hatte beim Achtelfinalrückspiel gegen Madrid die Gelb-Rote-Karte gesehen. Die UEFA hatte ihn zunächst auch fürs Rückspiel in München gesperrt, da Van Bommel zuvor für ein Vergehen in Madrid eine Sperre von einem Spiel auf Bewährung auferlegt bekommen hatte. Diese Sperre wurde am Mittwoch in der Berufungsverhandlung aber wieder aufgehoben.
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